Margaret Cavendish

Wir widmen uns der frühneuzeitlichen Philosophin und Schriftstellerin Margaret Cavendish (1623-1673): Sie war eine intellektuell sehr produktive Denkerin, die trotzdem für lange Zeit – und bis heute – vergleichsweise wenig rezipiert wird. Im Mittelpunkt steht der Versuch, ihren naturphilosophischen Ansatz in seinen wesentlichen Grundzügen zu erschließen.
Dabei werden uns grundsätzliche philosophische Fragen aufkommen: Was bedeutet es, die Wirklichkeit völlig materiell zu verstehen? Und verbirgt sich dahinter ein Monismus – also die Annahme, dass allem Sein ein einziges Prinzip zugrunde liegt? Diese Fragen werden wir auch im Kontrast zu philosophischen Gegenpositionen diskutieren, auf die Cavendish selbst kritisch antwortet. Männliche Zeitgenossen wie beispielsweise René Descartes bieten sich hierfür besonders an, denn ihr Denken steckt den Horizont ab, vor dem Cavendish ihre eigene Position erst entwickelt.
Abschließend wollen wir die Frage aufwerfen, ob und inwiefern wir in Cavendishs Philosophie eine weibliche Stimme erkennen können.
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Termine & Ort

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Datum

09.12.2026

Uhrzeit

15:00 - 17:00 Uhr

Ort

Spendhausstraße 6, Reutlingen, Haus der Volkshochschule, Raum 107

Datum

16.12.2026

Uhrzeit

15:00 - 17:00 Uhr

Ort

Spendhausstraße 6, Reutlingen, Haus der Volkshochschule, Raum 107

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